Mittwoch, 8. Juli 2015

Kolumbien, Cartagena

Nach insgesamt 12 Stunden Flug bin ich zwar kaputt, aber auch froh, dass Gepäck und Radl unversehrt angekommen sind.
Cartagena gilt als die schönste Stadt Kolumbiens und seit heute Vormittag kann ich das verstehen. Eine gut erhaltene Stadtmauer (zum Schutz gegen die englischen Piraten errichtet) und eine kolonial-spanische Altstadt.
Zwar ist es nicht so heiß wie die letzten Tage in Deutschland, aber tropisch schwül hier am karibischen Meer.




















Doppelsieg! In dem günstigen, kleinen, aber sehr sauberen Hotel in der Altstadt hat es Wifi.  Ich hab es nicht nur geschafft, mit meinem neuen Tablet im Internet an meine Mails ranzukommen, ich konnte sogar bloggen siehe oben und Bilder in meinen Blog einfügen. Zwar mühsam, Bild für Bild hochzuladen, aber mit der Mikro-SD-Karte aus der Kamera funktioniert es.

Donnerstag, 2. Juli 2015

(D - A, Bad Reichenhall - Hundstein - Salzburg)

Nach dem Sauwetter und vor der großen Hitze war gerade noch genug Zeit für eine kleine Vorbereitungstour in den Alpen. Von Bad Reichenhall die Saalach bis Zell am See, dort mit kleinem Gepäck auf den Hundstein ( 2117 m hoch, toller Aussichtsberg) und am Steinernen Meer entlang zur Salzach und bis Salzburg. Ein Ziel auf der Strecke war zudem der Orchideenweg in der Vorderkaserklamm, was ich aber ausfallen lassen konnte, da bereits am Wegesrand alle dort vorkommenden Orchideen und sogar noch einige mehr im Vorbeifahren zu entdecken waren.

Saalach

Türkenbundlilie


Alpenveilchen

Händelwurz


Geflecktes Knabenkraut

Rotes Waldvögelein


Breitblättrige Stendelwurz

Schwalbenschwanz


Weiße Waldhyazinthe

Großes Zweiblatt

Perlmuttfalter

Kleiner Fuchs

Alpenrose

Hang voller Alpenrosen

Stengelloser Enzian


Frühlings-Enzian


Trollblume

Alpenhauptkamm



Maria Alm, Steinernes Meer

Zell am See

Kitzsteinhorn


Wollgras

Burg Werfen

Salzburg



Watzmann

Freitag, 19. Juni 2015

Vorbereitung Südamerikatour





Nach der Solotour durch Mittelamerika möchte ich die Tour durch Südamerika als begleitete Tour mit der bewährten  "Tour d´Afrique"-Firma durchziehen (11.7.-21.12.2015, 13600km). Hauptgrund dafür ist das dort angebotene vegetarische Essen in den sehr fleischlastigen Ländern Südamerikas, ausserdem der Sicherheitsaspekt und die medizinische Versorgung, da man nie weiss, ob einen bei den bis zu knapp 5000 m hohen Pässen in den Anden nicht doch die Höhenkrankheit erwischt.

Als fahrbaren Untersatz habe ich ich mich diesmal für mein von Alpentouren mit Tragepassagen bewährtes superleichtes Fully (knapp 10 kg !!!) entschieden, da mehrmals die Anden bezwungen werden müssen. Keine Rohloff-Schaltung, sondern die weltweit Leichteste, die hydraulische 5-rot. Wegen des höheren Verschleisses der Kettenschaltung muss ich ein extra Kettenblatt, einen Ritzelsatz und 3 Ketten mitnehmen, was aber nur beim Fluggepäck, nicht aber bei der Tour belastet, da das Gepäck vom LKW transportiert wird.
Beim Flug gilt das blöde von den Amis eingeführte one-piece-concept und beim Inlandsflug in Kolumbien sind nur 15 kg Gepäck erlaubt; als Minimalist dürfte ich damit gut zurechtkommen, zudem kann Schweres im Fahrradkarton mitgenommen werden. Da alle Anreisen nach Cartagena über Bogota führen möchte ich bei 50 anreisenden Radlern nicht riskieren, dass mein Radl in Bogota wegen Überfüllung hängenbleibt und ich reise deshalb schon einige Tage vor Tourbeginn an, ausserdem soll Cartagena die schönste Stadt Kolumbiens sein.

Montag, 1. Juni 2015

(Schottland)

Schottland liegt nicht in Amerika,
deshalb ist der Blog zur Schottlandtour zu finden unter

erwin-on-schottlandtour.blogspot.com

Montag, 4. Mai 2015

Mittelamerika, Rückblick

Die Idee zum Transport der Fahrradbox zum Busbahnhof war, es auf einem Kinderspielzeug mit Rädern zu schieben. Zwar fand ich kein Auto oder Ähnliches zu einem annehmbaren Preis, aber ein Kinderskatebord für 6 €. Dies konnte ich dann auch noch am Flughafen einsetzen, im Flieger mitnehmen und brauchte sodann in Frankfurt, beim Umsteigen an den Bahnsteigen und vom Bahnhof Neuhof bis zur Wohnung das Radl nicht zu tragen. Hof hat mich wieder, die nächste Radltour ist in Vorbereitung.






Rückblick auf die Tour durch Mittelamerika:

Highlights:

Panama: Panama-Kanal
Costa-Rica: Tierwelt (Krokodile, Aras, Affen, ...)
Nicaragua: Vulkane
Honduras:?
Guatemala: Vulkane, Kolonialstädte, Arenal-See, Maya-Städte
Belize (ehem. Britisch Honduras): Caye Caulker mit seinem karibischen Flair und dem Barrier-Riff
Mexiko: Cenote, Kolonialstädte, Maya-Städte, Wasserfälle

Nervig, Probleme:

- am Radl: Lenkerbruch (selber Schuld), defektes Lager am Schaltröllchen, defektes Lager der  Vorderradnabe)
- Moskitos,  da die mich besonders mögen
- Wartezeit bis zum Abflug
- die feuchte Hitze
- keine Probleme bereitete mir der Verkehr; die LKW-Fahrer waren in allen Ländern rücksichtsvoll, lediglich die Busfahrer haben sehr knapp überholt; die Hauptstädte Managua und Guatemala-City habe ich weiträumig umfahren, um dem Verkehrschaos zu entgehen
- als Ovo-lakto-Vegetarier war es zwar nicht immer einfach, etwas Gehaltvolles zum Essen zu kriegen, aber ich bin (leider) ohne abzunehmen gut durchgekommen
- keine Probleme mit Kriminaltät, auch nie unsicher gefühlt, aber ich war immer sehr bemüht, nicht bei Dunkelheit unterwegs zu sein und ich habe auch nie wild gecampt.