Dienstag, 8. Dezember 2015

Chile, Villa OHiggins - Argentinien, El Chalten

Der wahrscheinlich weltweit kurioseste Grenzübergang, nur wenige Monate geöffnet und nur für Radler und Wanderer.
 Mit einem nur für uns heute verkehrenden Boot vom südlichen Ende der Carretera Austral zum chilenischen Grenzposten, wo wir unseren Ausreisestempel erhalten. Dann auf 15 km übelster Schotterstrasse und 5 km Singletrail zum argentinischen Grenzposten, wo wir unseren Einreisestempel erhalten. Weiter mit einem Boot an einer Gletscherparade entlang zur 35 km Piste nach El Chalten.
Ein Radler, der das reguläre Boot einen Tag später nehmen will, muss 6 Tage bis zum Abflauen des Starkwindes warten, da das Boot wegen der Gefahr bis zu 5 m hoher Wellen auf diesem See nicht fährt. Wir haben echt Glück gehabt, nicht einen Tag später dran zu sein.



Eisberg
Cathys Schlauchflickspezialist auf dem Boot


C. pennt und ist danach seekrank








seltene Magellan-Orchidee



Wald voller Hunds-Orchideen






















Sonntag, 6. Dezember 2015

Chile, Coyhaique - Lago General Carrera - Villa OHiggins

Ein Tag auf Teerstraße, dann 4 Tage auf Piste, ein Tag härter als der andere. Aber dafür endlich Sonne, welche diese fantastische Landschaft erst zur Geltung bringt. Morgen geht es mit Fähren und auf Fußwegen über die Grenze, was für unsere Busse einen Umweg von 700 km nötig macht.
Das Internet ist hier so  miserabel, dass ich meine Mails nicht öffnen kann. dann eben später in Argentinien.










Die Schotterstraße ist so brutal, dass abends kaum noch Zeit bleibt, einen Bootstrip zu den wunderbaren Marmorhöhlen zu unternehmen.
Der Lago General Carrera erlangt soeben einen neuen Bekanntsheitsgrad, da vor wenigen Tagen und nur eine Woche nach unserer Vorbeifahrt der Umweltaktivist und Northface-Gründer Douglas Tompkins hier mit seinem Kajak im Sturm gekentert und an Unterkühlung gestorben ist.


















Dienstag, 1. Dezember 2015

Chile, Coyhaique

Reinfall heute früh. Nachdem ich bei Rolfs Kurbel ein Alublech eingelegt hatte, um das Wackeln zu verhindern, genehmigte ich mir einen Cappu, aber der war mit Sahne statt mit Schaum. Die Schwarzwälder aber war in Ordnung.
Coyhaique ist die letzte größere Stadt in Chile auf unserer Tour, wurde 1929 gegründet und ist modern, aber nicht gerade sehenswert. Aber alles da, was man so braucht, ein Versorgungszentrum und Touristenort, umgeben von tollen Bergen, die heute bei wolkenlosem Himmel besonders zur Geltung kommen.








Cathy putzt ihr Radl

ihr Rückspiegel immer in Kosmetikstellung