Dienstag, 22. September 2015

Peru, Cusco


Das Dominikanerkloster wurde an Stelle des Inka-Sonnentempels erbaut. Bei den Restaurierungsarbeiten nach dem Erdbeben von 1950 konnten einige Inka-Bauten freigelegt werden.







Inka-Steinmetzarbeiten



Dominikanerkirche auf Inka-Grundfeste

Obwohl der September der trockenste Monat sein soll regnet es täglich, nicht lange, aber wie aus Sturzbächen. Die Häuser ohne Regenrinnen, die Straßen ohne ausreichende Kanalisation. Wer da zu Fusß unterwegs ist, der wird nass, ob von oben oder von unten.

Essensstand in der Markthalle, billig und gut

Mais in vielen Formen und Farben

Obststände

Cappu und Karottenkuchen







Eriberto, Italiener und oft der Viertschnellste, gibt nach nicht mal halber Strecke auf. Höhenkrank mit Atemproblemen und in letzter Zeit schon öfters im Bus traut er sich die nächsten Wochen auf Höhen von knapp 4000 Metern nicht mehr zu. Der vierte Abgang, einer wegen Sturz und Hirnprellung, einer wegen Sturz und Armknochenoperation, einer wegen allgemeiner Unlust und jetzt einer wegen Höhenkrankheit. Die Tour ist nicht ohne Gefahren.
Eriberto

Sonntag, 20. September 2015

Peru, Cusco

 In Cusco, der ehemaligen Inka-Hauptstadt, sind wir fuer die drei Rasttage in einem netten Altstadt-Hotel untergebracht. Als Tee werden auch Coca-Blaetter angeboten, ein seit Jahrtausenden hier in Peru benutztes Heil- und Genussmittel. Bei uns sind sie verboten, da daraus in einem Chemielabor Cocain hergestellt werden koennte. Mir schmecken sie nicht, weder als Tee noch gekaut und Wirkung spuer ich auch keine. Sie sollen gegen Hoehenkrankheit helfen. Da Cusco auf einer Hoehe von 3400 m liegt steht fuer Gaeste, welche die Hoehe nicht vertragen, allerdings auch eine Sauerstoffflasche bereit.
Cusco ist aber auch die Hauptstadt des Tourismus in Peru, nicht nur wegen der gut erhaltenen kolonialen Altstadt, sondern vor allem auch als Ausgangspunkt für Touren nach Machu Picchu, einem Zentrum der Inka-Kultur. Total überlaufen, beschränkter Zugang und 700 Dollar für eine Zweitagestour, nein danke. Ich schau mir lieber in aller Ruhe Inka-Ruinen in der Nähe an.










Coca-Blätter


Plaza de Armas









Inka-Mauer in Cusco

mit dem berühmten 9-Ecken-Stein


Dachlandschaft


gegen den Ausverkauf ihrer Heimat protestierende Indigenas




Frauen haben den Hut auf


Saqsayhuaman, die gewaltige Inka-Festung oberhalb von Cusco, wurde durch die Spanier und durch Erdbeben teilweise zerstört. Trotzdem bieten die erhaltenen Mauern einen Einblick in die architektonischen Leistungen der Inkas, diese bis zu 300 Tonnen schweren Steine über viele km heranzutransportieren, mit Bronzewerkzeugen zu behauen und millimetergenau zusammenzufügen.

Inka-Strasse



Alpaka und Lama









Gletscherschliff









Peru, Abancay - Cusco

1500 Hoehenmeter rauf, dann runter in ein steil eingeschnittenes, tropisches Tal und nochmal 700 Meter rauf. Mittendrin bei einem Halt fuer Mango-Eis werden wir von Sandfliegen zerbissen, gegen die Biester hat man keine Chance. Schneebedeckte 5000er tauchen kurz aus den Wolken auf. Und dann ein Camp mit historischen Hintergrund, direkt an Inka-Mauern.
Regen in der Nacht, gruene Landschaft. Unglaublich, wie schnell man hier verschiedene Klima-, Landschafts- und Vegetationszonen durchradelt, in jedem Tal ein Wechsel. Bei der Auffahrt nach Cusco kommen wieder 5000er raus. Und dann die Einfahrt nach Cusko auf miserabler Holperstrecke.













7-Seiten-Stein

die Schlange


im Abendlicht

morgends schneebedeckt





Ray, 68, Cuba Libre ist immer dabei




Vorstadt